Re:publica 2019: Digitale Öffentlichkeit zwischen Sender-Silos, Public Value und öffentlich-rechtlichen Ökoystemen

Wie im letzten Jahr war ich auch 2019 bei der Digitalkonferenz re:publica in Berlin, um als Organisationsforscher und als Mitglied des ZDF Fernsehrats zu Themen rund um neue digitale Öffentlichkeiten sprechen. Konkret durfte ich einen Vortrag halten, bei zwei Panels und einem Live-Podcast mitdiskutieren.

Ganz allgemein stand die re:publica dieses Jahr unter dem Motto “tl;dr”, kurz für “too long; didn’t read” und neben dem wie üblich spannenden Vortragsprogramm waren es viele kleine Dinge, die mir 2019 besonders gut gefallen haben. So wurde dem Motto entsprechend der Doppelpunkt im Logo durch einen Strichpunkt ersetzt, es zog sich der Volltext des wohl bekanntesten “tl;dr”-Werks Moby Dick als Installation durch die Hallen und beim Konzert der Band Tubbe am zweiten Abend wurden deren Texte live auf der Bühne von einer Gebärdendolmetscherin quasi vorgetanzt. Außerdem gab es eine durchgehende Live-Lesung des ebenfalls schier endlosen und sehr unterhaltsamen Techniktagebuchs, das 2019 genauso wie ich mit “Neues aus dem Fernsehrat” für den Grimme Online Award nominiert ist. Im folgenden eine kurze Übersicht über meine re;publica-Auftritte dieses Jahr:

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Rückblick: 4. Kölner Forum für Journalismuskritik

Foto: Jann Höfer/Deutschlandradio

Am Freitag, 22. Juni 2018, durfte ich im Rahmen des 4. Kölner Forums für Journalismuskritik, veranstaltet von der Initiative Nachrichtenaufklärung und dem Deutschlandfunk unter dem Titel “Über Gebühr gut?” zum Thema Zukunft des öffentlich-rechtlichen Angebots im Internet diskutieren. Moderiert vom Medienjournalisten Daniel Bouhs saßen Heike Raab, Staatssekretärin in Rheinland-Pfalz und eine der zentralen deutschen MedienpolitikerInnen, Valdo Lehari, Vizepräsident des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger und als Hausherr Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue mit mir am Podium.

Die gesamte Diskussion ist als MP3-Datei zum Nachhören online verfügbar. Außerdem wurde das Blog netzpolitik.org, bei dem ich auch regelmäßig als Autor vertreten bin, am Ende der Veranstaltung mit dem diesjährigen “Günther-Wallraff-Preis für Journalismuskritik” ausgezeichnet. Gründer und Chefredakteur Markus Beckedahl nahm den Preis stellvertretend für die gesamte Redaktion vom Namensgeber selbst entgegen.

Keynote bei der #Mediana18 zu »Public Open Spaces«

Am Pfingstsamstag fand in Linz zum zweiten Mal die Konferenz Mediana statt und ich durfte – gemeinsam mit Corinna Milborn – die Konferenz mit einem Vortrag zum Konferenzthema “Public Open Spaces” eröffnen. Aus der Ankündigung:

Die Medienlandschaft verändert sich. Traditionelle Leitmedien verlieren an Bedeutung, Algorithmen und kommerzielle Interessen haben immer mehr Einfluss auf Meinungsbildungsprozesse. Gleichzeitig wird der öffentlich-rechtliche Sektor aktuell europaweit in Frage gestellt. Wir wollen über die Bedeutung der Medien für den demokratischen Diskurs in unserem Land diskutieren – mit euch und vielen anderen Journalist*innen, Wissenschaftler*innen und Medienkonsument*innen.

Ein Video meines Vortrags ist bereits bei YouTube online verfügbar:

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Re:publica 2018 im Rückblick: Digital-öffentliche Räume und Güter

Bei der jährlich in Berlin stattfindenden Digitalkonferenz re:publica nahm ich von 2.-4. Mai in einer Doppelrolle als Organisationsforscher mit Interesse an digitalem Wandel und als Mitglied des ZDF Fernsehrats teil. Im folgenden eine kurze Dokumentation meiner Aktivitäten in drei sehr intensiven, wie immer bei der re:publica auch sehr bereichernden Tagen:

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