ORF DialogForum »Wem nützt Wirtschaft?«

Ausschnitt aus dem Flyer zur Veranstaltung

Am kommenden Sonntag, 22. April 2018, 13.00 Uhr, findet im ORF Radiokulturhaus, Großer Sendesaal, Argentinierstraße 30a, 1040 Wien, ein ORF DialogForum zum Thema “Wem nützt Wirtschaft” statt, mit folgendem Programm:

Keynote:
Kate Raworth, „Doughnut Economics – Seven ways to think like a 21st Century Economist”

Diskussion:

  • Leonhard Dobusch, Wirtschaftswissenschaftler, Universität Innsbruck
  • Christian Felber, Genossenschaft für Gemeinwohl
  • Monika Köppl-Turyna, Agenda Austria
  • Katharina Schrimpf, Gesellschaft für plurale Ökonomie
  • Werner Wutscher, New Venture Scouting

Moderation:
Klaus Unterberger, ORF-Public-Value-Kompetenzzentrum

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New: Organization Studies Sack Lunch Seminar

Lunch bag (via)

Full schedules and teaching loads often makes it difficult for all members of the organization studies Innsbruck team to find time to discuss ongoing research and recently published articles. This is the reason for us to launch a Sack Lunch Seminar. The idea is to read an article beforehand and discuss it over lunch, with the participants bringing their own lunch bag. The host of each session selects the article to be discussed,

Dates, hosts and rooms of the OS Sack Lunch Seminar 2018 are listed below – the seminar starts at noon: Continue reading “New: Organization Studies Sack Lunch Seminar”

Buchpräsentation und Lesung zu Marie Jahoda am 14. März im Kaiser-Leopold-Saal

Von den Nachbarfakultäten für Bildungswissenschaften sowie Soziale und Politische Wissenschaften veranstaltet widmet sich am 14.3. ab 17 Uhr im Kaiser-Leopold-Saal eine Veranstaltung der Sozialwissenschaftlichen Pionieren Marie Jahoda. Zunächst stellen die Herausgeberin und der Herausgeber des Buchs “Marie Jahoda: Lebensgeschichtliche Protokolle der arbeitenden Klassen 1850-1930” das Projekt vor. Im Anschluss daran liest Schauspielerin Maria Hofstätter aus den lebensgeschichtlichen Protokollen (Programm als PDF). Aus der Ankündigung:

Rückblickend hat Marie Jahoda die Jahre ihres Studiums der
Psychologie vielfach als „intellektuelles Doppelleben“ bezeichnet. Da
ist zum einen die Mitarbeit an der von Paul Lazarsfeld gegründeten Wirtschaftspsychologischen Forschungsstelle, in der es ihr in erster
Linie um sozial und politisch relevante Forschung geht. Die Studie
„Die Arbeitslosen von Marienthal“ ist 1933 in diesem Zusammenhang entstanden. Und da ist zum anderen das Psychologische Institut
der Universität Wien, an dem Jahoda bei Charlotte Bühler an
ihrer Dissertation arbeitet und diese unmittelbar vor Beginn der Untersuchungen in Marienthal abschließt. Die akademische Welt erlebt sie in diesen Jahren als zwar anregendes, aber dem realen Leben und seinen Problemen abgewandtes Arbeitsfeld. Die Publikation rekonstruiert im Detail wie sich Marie Jahoda in diesem Spannungsfeld bewegt und wie es in die Arbeit an der Dissertation eingeht.

 

Dissertationsstelle im Bereich Organisation am Institut für Organisation und Lernen

Bis 23. März 2018 ist eine Dissertationsstelle für die Dauer von 4 Jahren im Ausmaß von 30h/Woche (nach Vorliegen einer Dissertationsvereinbarung) im Bereich Organisation am Institut für Organisation und Lernen ausgeschrieben.

Inhaltlich ist die Stelle an der Schnittstelle von Organisation, Regulierung und Strategie, insbesondere im Kontext digitaler Transformation, angesiedelt.

Details und die Möglichkeit zur Online-Bewerbung finden sich im Karriereportal der Universität Innsbruck.

 

Greatings from the OS Innsbruck Team with a Save-the-Date for ConJunction 2018

Organization Studies Innsbruck Team 2018 (from left to right): Paul Zimmermann, Mario Vötsch, Andi Streiter, Milena Leybold, Manfred Auer, Richard Weiskopf, Birthe Soppe, Katharina Zangerle, Leonhard Dobusch

At our annual team retreat at the AK Seehof we updated each other on ongoing and planned research activities and discussed potential improvements in the Organization Studies master program. We also scheduled this year’s OS ConJunction Student and Alumni Day for November 23, 2018. Please save the date!

Interview mit Deutschlandfunk Kultur zu »Deutschland vs. Elsevier«

Lesesaal der Universitätsbibliothek der Universität Innsbruck (via)

Ein Bereich, in dem Fragen organisationaler Offenheit bereits seit längerem intensiv diskutiert werden, ist die Wissenschaft selbst: warum sind öffentlich-finanzierte und von großteils öffentlich-finanzierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern begutachtete Forschungsbeiträge nicht weltweit offen zugänglich?

Ein Ansatz, um größere Offenheit zu ermöglichen, sind kollektive Verträge zwischen Wissenschaftseinrichtungen und Wissenschaftsverlagen, die nicht nur den Zugang zu Zeitschriften sondern auch die Veröffentlichung von Beiträgen der AutorInnen ebendieser Einrichtungen umfassen. In Österreich gibt es beispielsweise eine derartige Vereinbarung zwischen dem Verlag SpringerNature und österreichischen Universitäten. In den Niederlanden gibt es noch weitreichendere Vereinbarungen mit allen großen Verlagen. Über die Verhandlungen auch in Deutschland zu einer umfassenden Open-Access-Vereinbarung zu kommen, habe ich kürzlich mit Deutschlandfunk Kultur gesprochen, das Interview (MP3) und Auszüge davon in Artikelform sind auch online verfügbar. Aus der Einleitung: Continue reading “Interview mit Deutschlandfunk Kultur zu »Deutschland vs. Elsevier«”