Fake Science and Predatory Journals: Antidote Open Peer Review?

Is Open Peer Review an Antidote against predatory publishers? (Credit: SarahRichterArt, CC0)

Digitalization reduces technological and financial barriers to scientific publishing. Science can thus become faster, more inclusive and more plural. At the same time, the growing acceptance of specific forms of Open Access has also led to the rise of author-pays business models based on Article Processing Charges (APCs). The increasing publication pressure in the scientific system in combination with APCs provides incentives for creating “predatory” journals that only supposedly or very superficially conduct peer review in order to maximize their profits from such APCs. These manuscripts are at best inadequate and at worst deliberately tendentious and misleading.

Recently, an investigative report by the German newspaper Sueddeutsche Zeitung and public broadcasters WDR and NDR has revealed that even researchers from reputable academic institutions publish in or represent publishers of dubious quality. In their attempt to reveal “Fake Science” (using the English term in their German reportings), journalists easily accomplished the publication of a non-sensical article in an allegedly peer reviewed journal charging APCs. What they also show is how these unscientific practices not just harm the reputation of legitimate open access journals but are also a potential source – and allegedly scientific proof – for fake news more generally.

This blogpost discusses how reputable (Open Access) journals can defend their credibility against somewhat or even completely dubious Open Access journals. In our opinion, the most sustainable response, which however would only be possible in the mid to long-term, would be to abandon author-pays business models altogether and switch to publication infrastructures financed by universities and institutions (for an example of such an approach, check out the Open Library of Humanities). In the short-term, however, certain open-peer review practices might also be helpful to address the problem of predatory open access journals.

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Rückblick: 4. Kölner Forum für Journalismuskritik

Foto: Jann Höfer/Deutschlandradio

Am Freitag, 22. Juni 2018, durfte ich im Rahmen des 4. Kölner Forums für Journalismuskritik, veranstaltet von der Initiative Nachrichtenaufklärung und dem Deutschlandfunk unter dem Titel “Über Gebühr gut?” zum Thema Zukunft des öffentlich-rechtlichen Angebots im Internet diskutieren. Moderiert vom Medienjournalisten Daniel Bouhs saßen Heike Raab, Staatssekretärin in Rheinland-Pfalz und eine der zentralen deutschen MedienpolitikerInnen, Valdo Lehari, Vizepräsident des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger und als Hausherr Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue mit mir am Podium.

Die gesamte Diskussion ist als MP3-Datei zum Nachhören online verfügbar. Außerdem wurde das Blog netzpolitik.org, bei dem ich auch regelmäßig als Autor vertreten bin, am Ende der Veranstaltung mit dem diesjährigen “Günther-Wallraff-Preis für Journalismuskritik” ausgezeichnet. Gründer und Chefredakteur Markus Beckedahl nahm den Preis stellvertretend für die gesamte Redaktion vom Namensgeber selbst entgegen.

Kick-off Event of the Doctoral Program »Organizing the Digital: Relations, Publics, Societies«

Andrea Hemetsberger and I, together with ten other founding faculty members from various departments at the University of Innsbruck, are very happy to invite everyone interested in the newly founded Doctoral Program “Organizing the Digital: Relations, Publics, Societies” to a kick-off event on June 26, 17:30, at the Dekanatssitzungssaal der Theologischen Fakultät (Karl-Rahner-Platz 1, 1. Stock).

The opening guest lecture will be given by sociologist Jan-Hendrik Passoth (Technical University of Munich) on the topic “Cultures of Calculation.
Software, Data and Algorithms in Contemporary Society”.  After this lecture we will focus on the planned activities of the doctoral program and expectations provided by potential doctoral students.

Download of the whole program of the event.

 

 

Neuer Beitrag: »Von Fake Journals zu Fake News: Ausweg Open Peer Review?«

Gemeinsam mit Maximilian Heimstädt (Universität Witten-Herdecke) habe ich für die aktuelle Ausgabe von “Synergie – Fachmagazin für Digitalisierung in der Lehre” einen Beitrag zu den Risiken von Predatory Publishing für die Rezeption von (vermeintlich) wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie den Potentialen von Open Peer Review in diesem Zusammenhang beigesteuert (PDF des Beitrags). Aus der Einleitung:

Die wachsende Akzeptanz spezifischer Formen von Open Access hat zum Aufstieg von Author-Pays-Geschäftsmodellen geführt, die auf „Article Processing Charges“ (APC) beruhen. Der steigende Publikationsdruck im Wissenschaftssystem in Kombination mit APC setzt Anreize für die Gründung von Zeitschriften, die nur vermeintlich oder sehr oberflächlich ein Begutachtungsverfahren (Peer Review) durchführen, um gebührenpflichtig und möglichst profitmaximierend Manuskripte zu veröffentlichen. Diese Manuskripte sind im besten Fall mangelhaft und im schlechtesten Fall absichtlich tendenziös und irreführend.

Die gesamte Ausgabe von Synergie ist open access als PDF oder ePub verfügbar.

Keynote bei der #Mediana18 zu »Public Open Spaces«

Am Pfingstsamstag fand in Linz zum zweiten Mal die Konferenz Mediana statt und ich durfte – gemeinsam mit Corinna Milborn – die Konferenz mit einem Vortrag zum Konferenzthema “Public Open Spaces” eröffnen. Aus der Ankündigung:

Die Medienlandschaft verändert sich. Traditionelle Leitmedien verlieren an Bedeutung, Algorithmen und kommerzielle Interessen haben immer mehr Einfluss auf Meinungsbildungsprozesse. Gleichzeitig wird der öffentlich-rechtliche Sektor aktuell europaweit in Frage gestellt. Wir wollen über die Bedeutung der Medien für den demokratischen Diskurs in unserem Land diskutieren – mit euch und vielen anderen Journalist*innen, Wissenschaftler*innen und Medienkonsument*innen.

Ein Video meines Vortrags ist bereits bei YouTube online verfügbar:

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Re:publica 2018 im Rückblick: Digital-öffentliche Räume und Güter

Bei der jährlich in Berlin stattfindenden Digitalkonferenz re:publica nahm ich von 2.-4. Mai in einer Doppelrolle als Organisationsforscher mit Interesse an digitalem Wandel und als Mitglied des ZDF Fernsehrats teil. Im folgenden eine kurze Dokumentation meiner Aktivitäten in drei sehr intensiven, wie immer bei der re:publica auch sehr bereichernden Tagen:

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Vortrag und Diskussion im Spielraum Innsbruck: »Open Source und D.I.Y.«

Am Sonntag, 6. Mai 2o18, findet um 18 Uhr im Spielraum Innsbruck (Franz-Fischer-Straße 12) eine Diskussionsveranstaltung in der Reihe “Wie Wir Leben Wollen” zum Thema “Open Source und D.I.Y. – Wege zu einer demokratischen Technisierung” statt. Aus der Ankündigung:

Die Potentiale der rasant fortschreitenden Technisierung sind scheinbar grenzenlos und betreffen nahezu alle Facetten unserer Gesellschaft. Doch so verlockend sie auch sein mögen, so schwierig ist es auch, die damit einhergehenden Gefahren abzuschätzen. So scheint technologische Entwicklung etwa untrennbar mit finanziellen Mitteln verbunden und zahlreiche Beispiele wie Google zeugen von bedrohlich wachsenden Monopolstellungen. Bietet die Open Source Community eine mögliche Antwort auf solche Entwicklungen und kann sie zu einer Demokratisierung in der Technologie beitragen? Kann der D.I.Y. (Do it yourself) Ansatz ein Gegengewicht zu drohender Entfremdung und Abhängigkeit darstellen?

Ich darf die Diskussion mit einem kurzen Impuls zum Thema “Open Source und digitale Offenheit” eröffnen und diese dann gemeinsam mit Rocío Cachada Dibuja (Institut für Medien, Kommunikation und Gesellschaft, Universität Innsbruck) und Ulrich Metschl (Institut für Philosophie, Universität Innsbruck) fortführen.

Die von der Stadt Innsbruck geförderte Veranstaltung wird in Kooperation von Spielraum für Alle, FabLab Innsbruck, Arbeitskreis Wissenschaft und Verantwortlichkeit und FREIRAD organisiert.