Kick-off Event of the Doctoral Program »Organizing the Digital: Relations, Publics, Societies«

Andrea Hemetsberger and I, together with ten other founding faculty members from various departments at the University of Innsbruck, are very happy to invite everyone interested in the newly founded Doctoral Program “Organizing the Digital: Relations, Publics, Societies” to a kick-off event on June 26, 17:30, at the Dekanatssitzungssaal der Theologischen Fakultät (Karl-Rahner-Platz 1, 1. Stock).

The opening guest lecture will be given by sociologist Jan-Hendrik Passoth (Technical University of Munich) on the topic “Cultures of Calculation.
Software, Data and Algorithms in Contemporary Society”.  After this lecture we will focus on the planned activities of the doctoral program and expectations provided by potential doctoral students.

Download of the whole program of the event.

 

 

Neuer Beitrag: »Von Fake Journals zu Fake News: Ausweg Open Peer Review?«

Gemeinsam mit Maximilian Heimstädt (Universität Witten-Herdecke) habe ich für die aktuelle Ausgabe von “Synergie – Fachmagazin für Digitalisierung in der Lehre” einen Beitrag zu den Risiken von Predatory Publishing für die Rezeption von (vermeintlich) wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie den Potentialen von Open Peer Review in diesem Zusammenhang beigesteuert (PDF des Beitrags). Aus der Einleitung:

Die wachsende Akzeptanz spezifischer Formen von Open Access hat zum Aufstieg von Author-Pays-Geschäftsmodellen geführt, die auf „Article Processing Charges“ (APC) beruhen. Der steigende Publikationsdruck im Wissenschaftssystem in Kombination mit APC setzt Anreize für die Gründung von Zeitschriften, die nur vermeintlich oder sehr oberflächlich ein Begutachtungsverfahren (Peer Review) durchführen, um gebührenpflichtig und möglichst profitmaximierend Manuskripte zu veröffentlichen. Diese Manuskripte sind im besten Fall mangelhaft und im schlechtesten Fall absichtlich tendenziös und irreführend.

Die gesamte Ausgabe von Synergie ist open access als PDF oder ePub verfügbar.

Keynote bei der #Mediana18 zu »Public Open Spaces«

Am Pfingstsamstag fand in Linz zum zweiten Mal die Konferenz Mediana statt und ich durfte – gemeinsam mit Corinna Milborn – die Konferenz mit einem Vortrag zum Konferenzthema “Public Open Spaces” eröffnen. Aus der Ankündigung:

Die Medienlandschaft verändert sich. Traditionelle Leitmedien verlieren an Bedeutung, Algorithmen und kommerzielle Interessen haben immer mehr Einfluss auf Meinungsbildungsprozesse. Gleichzeitig wird der öffentlich-rechtliche Sektor aktuell europaweit in Frage gestellt. Wir wollen über die Bedeutung der Medien für den demokratischen Diskurs in unserem Land diskutieren – mit euch und vielen anderen Journalist*innen, Wissenschaftler*innen und Medienkonsument*innen.

Ein Video meines Vortrags ist bereits bei YouTube online verfügbar:

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Re:publica 2018 im Rückblick: Digital-öffentliche Räume und Güter

Bei der jährlich in Berlin stattfindenden Digitalkonferenz re:publica nahm ich von 2.-4. Mai in einer Doppelrolle als Organisationsforscher mit Interesse an digitalem Wandel und als Mitglied des ZDF Fernsehrats teil. Im folgenden eine kurze Dokumentation meiner Aktivitäten in drei sehr intensiven, wie immer bei der re:publica auch sehr bereichernden Tagen:

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Vortrag und Diskussion im Spielraum Innsbruck: »Open Source und D.I.Y.«

Am Sonntag, 6. Mai 2o18, findet um 18 Uhr im Spielraum Innsbruck (Franz-Fischer-Straße 12) eine Diskussionsveranstaltung in der Reihe “Wie Wir Leben Wollen” zum Thema “Open Source und D.I.Y. – Wege zu einer demokratischen Technisierung” statt. Aus der Ankündigung:

Die Potentiale der rasant fortschreitenden Technisierung sind scheinbar grenzenlos und betreffen nahezu alle Facetten unserer Gesellschaft. Doch so verlockend sie auch sein mögen, so schwierig ist es auch, die damit einhergehenden Gefahren abzuschätzen. So scheint technologische Entwicklung etwa untrennbar mit finanziellen Mitteln verbunden und zahlreiche Beispiele wie Google zeugen von bedrohlich wachsenden Monopolstellungen. Bietet die Open Source Community eine mögliche Antwort auf solche Entwicklungen und kann sie zu einer Demokratisierung in der Technologie beitragen? Kann der D.I.Y. (Do it yourself) Ansatz ein Gegengewicht zu drohender Entfremdung und Abhängigkeit darstellen?

Ich darf die Diskussion mit einem kurzen Impuls zum Thema “Open Source und digitale Offenheit” eröffnen und diese dann gemeinsam mit Rocío Cachada Dibuja (Institut für Medien, Kommunikation und Gesellschaft, Universität Innsbruck) und Ulrich Metschl (Institut für Philosophie, Universität Innsbruck) fortführen.

Die von der Stadt Innsbruck geförderte Veranstaltung wird in Kooperation von Spielraum für Alle, FabLab Innsbruck, Arbeitskreis Wissenschaft und Verantwortlichkeit und FREIRAD organisiert.

Vortrag und Podiumsdiskussion: Transformation und Disruption in der Medienindustrie

In der zweiten Auflage der Vortragsreihe “Herausforderung Digitalisierung” der Fakultät für Betriebswirtschaft ist am 08. Mai 2018 ab 10 Uhr Dr. Clemens Pig zu Gast. In seinem Vortrag wird der Vorsitzende der Geschäftsführung der APA – Austria Presse Agentur die Transformation und Disruption der Medienindustrie beleuchten.

Im Anschluss ans seinen Vortrag zum Thema “Transformation und Disruption in der Medienindustrie: Sharing Economy oder die Renaissance des genossenschaftlichen Innovationsmodells” wird Clemens Pig auf einem Podium mit Ronald Maier, Kathrin Figl und mir diskutieren, es moderiert Dekan Matthias Bank.

Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung gebeten unter  veranstaltung-bw@uibk.ac.at. 

[Update, 08. Mai 2018:] Ein Bericht von der Veranstaltung ist auf der Webseite der Universität Innsbruck verfügbar. [/Update]

ORF DialogForum »Wem nützt Wirtschaft?«

Ausschnitt aus dem Flyer zur Veranstaltung

Am kommenden Sonntag, 22. April 2018, 13.00 Uhr, findet im ORF Radiokulturhaus, Großer Sendesaal, Argentinierstraße 30a, 1040 Wien, ein ORF DialogForum zum Thema “Wem nützt Wirtschaft” statt, mit folgendem Programm:

Keynote:
Kate Raworth, „Doughnut Economics – Seven ways to think like a 21st Century Economist”

Diskussion:

  • Leonhard Dobusch, Wirtschaftswissenschaftler, Universität Innsbruck
  • Christian Felber, Genossenschaft für Gemeinwohl
  • Monika Köppl-Turyna, Agenda Austria
  • Katharina Schrimpf, Gesellschaft für plurale Ökonomie
  • Werner Wutscher, New Venture Scouting

Moderation:
Klaus Unterberger, ORF-Public-Value-Kompetenzzentrum

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