Rückblick: 4. Kölner Forum für Journalismuskritik

Foto: Jann Höfer/Deutschlandradio

Am Freitag, 22. Juni 2018, durfte ich im Rahmen des 4. Kölner Forums für Journalismuskritik, veranstaltet von der Initiative Nachrichtenaufklärung und dem Deutschlandfunk unter dem Titel “Über Gebühr gut?” zum Thema Zukunft des öffentlich-rechtlichen Angebots im Internet diskutieren. Moderiert vom Medienjournalisten Daniel Bouhs saßen Heike Raab, Staatssekretärin in Rheinland-Pfalz und eine der zentralen deutschen MedienpolitikerInnen, Valdo Lehari, Vizepräsident des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger und als Hausherr Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue mit mir am Podium.

Die gesamte Diskussion ist als MP3-Datei zum Nachhören online verfügbar. Außerdem wurde das Blog netzpolitik.org, bei dem ich auch regelmäßig als Autor vertreten bin, am Ende der Veranstaltung mit dem diesjährigen “Günther-Wallraff-Preis für Journalismuskritik” ausgezeichnet. Gründer und Chefredakteur Markus Beckedahl nahm den Preis stellvertretend für die gesamte Redaktion vom Namensgeber selbst entgegen.

Kick-off Event of the Doctoral Program »Organizing the Digital: Relations, Publics, Societies«

Andrea Hemetsberger and I, together with ten other founding faculty members from various departments at the University of Innsbruck, are very happy to invite everyone interested in the newly founded Doctoral Program “Organizing the Digital: Relations, Publics, Societies” to a kick-off event on June 26, 17:30, at the Dekanatssitzungssaal der Theologischen Fakultät (Karl-Rahner-Platz 1, 1. Stock).

The opening guest lecture will be given by sociologist Jan-Hendrik Passoth (Technical University of Munich) on the topic “Cultures of Calculation.
Software, Data and Algorithms in Contemporary Society”.  After this lecture we will focus on the planned activities of the doctoral program and expectations provided by potential doctoral students.

Download of the whole program of the event.

 

 

Vortrag und Diskussion im Spielraum Innsbruck: »Open Source und D.I.Y.«

Am Sonntag, 6. Mai 2o18, findet um 18 Uhr im Spielraum Innsbruck (Franz-Fischer-Straße 12) eine Diskussionsveranstaltung in der Reihe “Wie Wir Leben Wollen” zum Thema “Open Source und D.I.Y. – Wege zu einer demokratischen Technisierung” statt. Aus der Ankündigung:

Die Potentiale der rasant fortschreitenden Technisierung sind scheinbar grenzenlos und betreffen nahezu alle Facetten unserer Gesellschaft. Doch so verlockend sie auch sein mögen, so schwierig ist es auch, die damit einhergehenden Gefahren abzuschätzen. So scheint technologische Entwicklung etwa untrennbar mit finanziellen Mitteln verbunden und zahlreiche Beispiele wie Google zeugen von bedrohlich wachsenden Monopolstellungen. Bietet die Open Source Community eine mögliche Antwort auf solche Entwicklungen und kann sie zu einer Demokratisierung in der Technologie beitragen? Kann der D.I.Y. (Do it yourself) Ansatz ein Gegengewicht zu drohender Entfremdung und Abhängigkeit darstellen?

Ich darf die Diskussion mit einem kurzen Impuls zum Thema “Open Source und digitale Offenheit” eröffnen und diese dann gemeinsam mit Rocío Cachada Dibuja (Institut für Medien, Kommunikation und Gesellschaft, Universität Innsbruck) und Ulrich Metschl (Institut für Philosophie, Universität Innsbruck) fortführen.

Die von der Stadt Innsbruck geförderte Veranstaltung wird in Kooperation von Spielraum für Alle, FabLab Innsbruck, Arbeitskreis Wissenschaft und Verantwortlichkeit und FREIRAD organisiert.

Vortrag und Podiumsdiskussion: Transformation und Disruption in der Medienindustrie

In der zweiten Auflage der Vortragsreihe “Herausforderung Digitalisierung” der Fakultät für Betriebswirtschaft ist am 08. Mai 2018 ab 10 Uhr Dr. Clemens Pig zu Gast. In seinem Vortrag wird der Vorsitzende der Geschäftsführung der APA – Austria Presse Agentur die Transformation und Disruption der Medienindustrie beleuchten.

Im Anschluss ans seinen Vortrag zum Thema “Transformation und Disruption in der Medienindustrie: Sharing Economy oder die Renaissance des genossenschaftlichen Innovationsmodells” wird Clemens Pig auf einem Podium mit Ronald Maier, Kathrin Figl und mir diskutieren, es moderiert Dekan Matthias Bank.

Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung gebeten unter  veranstaltung-bw@uibk.ac.at. 

[Update, 08. Mai 2018:] Ein Bericht von der Veranstaltung ist auf der Webseite der Universität Innsbruck verfügbar. [/Update]

Save the Date for the third Organization Studies ConJunction Students and Alumni Day on Friday, November 23, 2018

conJunction 2018

As every year, this day is an opportunity to connect with current and former fellow students of OS, to share experiences, to gain new and interesting insights into on- and off-campus OS-topics and mainly, to spend a good time together in a relaxed atmosphere.

This Year, we will meet at Haus der Begegnung and the topic will be “Organizing Values and the Value of Organizing”. Further information about the event’s content will follow soon, more information can be found at the Organization Studies Innsbruck Alumni Portal.

We are looking forward to seeing you there!

 

ORF DialogForum »Wem nützt Wirtschaft?«

Ausschnitt aus dem Flyer zur Veranstaltung

Am kommenden Sonntag, 22. April 2018, 13.00 Uhr, findet im ORF Radiokulturhaus, Großer Sendesaal, Argentinierstraße 30a, 1040 Wien, ein ORF DialogForum zum Thema “Wem nützt Wirtschaft” statt, mit folgendem Programm:

Keynote:
Kate Raworth, „Doughnut Economics – Seven ways to think like a 21st Century Economist”

Diskussion:

  • Leonhard Dobusch, Wirtschaftswissenschaftler, Universität Innsbruck
  • Christian Felber, Genossenschaft für Gemeinwohl
  • Monika Köppl-Turyna, Agenda Austria
  • Katharina Schrimpf, Gesellschaft für plurale Ökonomie
  • Werner Wutscher, New Venture Scouting

Moderation:
Klaus Unterberger, ORF-Public-Value-Kompetenzzentrum

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Buchpräsentation und Lesung zu Marie Jahoda am 14. März im Kaiser-Leopold-Saal

Von den Nachbarfakultäten für Bildungswissenschaften sowie Soziale und Politische Wissenschaften veranstaltet widmet sich am 14.3. ab 17 Uhr im Kaiser-Leopold-Saal eine Veranstaltung der Sozialwissenschaftlichen Pionieren Marie Jahoda. Zunächst stellen die Herausgeberin und der Herausgeber des Buchs “Marie Jahoda: Lebensgeschichtliche Protokolle der arbeitenden Klassen 1850-1930” das Projekt vor. Im Anschluss daran liest Schauspielerin Maria Hofstätter aus den lebensgeschichtlichen Protokollen (Programm als PDF). Aus der Ankündigung:

Rückblickend hat Marie Jahoda die Jahre ihres Studiums der
Psychologie vielfach als „intellektuelles Doppelleben“ bezeichnet. Da
ist zum einen die Mitarbeit an der von Paul Lazarsfeld gegründeten Wirtschaftspsychologischen Forschungsstelle, in der es ihr in erster
Linie um sozial und politisch relevante Forschung geht. Die Studie
„Die Arbeitslosen von Marienthal“ ist 1933 in diesem Zusammenhang entstanden. Und da ist zum anderen das Psychologische Institut
der Universität Wien, an dem Jahoda bei Charlotte Bühler an
ihrer Dissertation arbeitet und diese unmittelbar vor Beginn der Untersuchungen in Marienthal abschließt. Die akademische Welt erlebt sie in diesen Jahren als zwar anregendes, aber dem realen Leben und seinen Problemen abgewandtes Arbeitsfeld. Die Publikation rekonstruiert im Detail wie sich Marie Jahoda in diesem Spannungsfeld bewegt und wie es in die Arbeit an der Dissertation eingeht.