Tagung: »Wahrheit und Postfaktizität«

Am 24.11. veranstalten das FWF-Projekt Language and Violence sowie das Critical Theories Network am Institut für Philosophie der Universität Wien eine eintägige Tagung zum Thema “Wahrheit und Postfaktizität” statt, bei der ich einen Beitrag mit dem Titel “Algorithmische Entscheidungen und spektrogene Prozesse: das Profiling im postfaktischen Zeitalter” beisteuern darf. Hier geht es zum Poster mit dem gesamten Programm der Tagung.

Rückblick und Ausblick: Die lohnenswerten Zumutungen des Momentum-Kongresses

Von 18.-21. Oktober trafen sich in Hallstatt wieder rund 250 Menschen aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft beim alljährlichen Momentum-Kongress um über sozialen Fortschritt zu diskutieren. Die Eröffnung habe ich dabei zum Anlass genommen, mich für die Zumutungen zu entschuldigen, die mit einer Momentum-Teilnahme verbunden sind. Gleichzeitig habe ich aber versucht zu erklären, warum es genau diese Zumutungen sind, die Momentum so lohnenswert machen. Der Call für Momentum 2019 mit dem Generalthema “Widerspruch” von 10.-13. Oktober ist bereits online verfügbar. Im folgenden die Notizen zu meinen Eröffnungsworten beim diesjährigen Kongress: Continue reading “Rückblick und Ausblick: Die lohnenswerten Zumutungen des Momentum-Kongresses”

Break-out Session and Plenary Panel at European Forum Alpbach 2018

This year I will – for the very first time – take part in the European Forum Alpbach, specifically in its “Technology Symposium”. I will speak in two sessions:

  • In the Break-out Session “Consequences of digital monocultures on societies” I will give a talk on “Digital Media between Neutrality and Polarization”. The session takes place on Friday, August 24, 1.00-6.00 p.m. at the Hauptschule Alpbach.
  • On Saturday, August 25, 10:50-11:50 a.m. I will discuss, amongst others, with the Director General of the Austrian public broadcaster Österreichischer Rundfunk (ORF) Alexander Wrabetz in a Plenary Panel Session on “The resilience of democracy and democratic media“. [Update, 21.09.2018] The video of the debate is is now available online. [/Update]

Both sessions will be in German. In case anyone reading this blog is in Alpbach these days, I would be happy to meet & chat.

Looking back on the Academy of Management Annual Meeting 2018 in Chicago

As usual, healthy food is one of the best things about any visit to the US, here together with Blagoy Blagoev (University of Lüneburg), Maximilian Heimstädt (University of Witten/Herdecke) and my sister and co-author Laura (Radboud University, Nijmegen, NL)

Every other year (see post on the last visit in 2016) I enjoy taking part in the Academy of Management Annual Meeting, the world’s largest conference for management and organization studies scholars. This year the conference took place in Chicago. The following list is about my main activities there:

Interestingly and as a potential long-term save-the-date, the Academy of Management announced that for the first time in its history, the conference will take place in Europe – more specifically, in Copenhagen – in 2025. I am really looking forward to this event, albeit being curious how Copenhagen will manage to cope with hosting so many management and organization scholars at once. Probably should already think about booking a hotel room.. 😉

Keynote bei der #Mediana18 zu »Public Open Spaces«

Am Pfingstsamstag fand in Linz zum zweiten Mal die Konferenz Mediana statt und ich durfte – gemeinsam mit Corinna Milborn – die Konferenz mit einem Vortrag zum Konferenzthema “Public Open Spaces” eröffnen. Aus der Ankündigung:

Die Medienlandschaft verändert sich. Traditionelle Leitmedien verlieren an Bedeutung, Algorithmen und kommerzielle Interessen haben immer mehr Einfluss auf Meinungsbildungsprozesse. Gleichzeitig wird der öffentlich-rechtliche Sektor aktuell europaweit in Frage gestellt. Wir wollen über die Bedeutung der Medien für den demokratischen Diskurs in unserem Land diskutieren – mit euch und vielen anderen Journalist*innen, Wissenschaftler*innen und Medienkonsument*innen.

Ein Video meines Vortrags ist bereits bei YouTube online verfügbar:

Continue reading “Keynote bei der #Mediana18 zu »Public Open Spaces«”

Re:publica 2018 im Rückblick: Digital-öffentliche Räume und Güter

Bei der jährlich in Berlin stattfindenden Digitalkonferenz re:publica nahm ich von 2.-4. Mai in einer Doppelrolle als Organisationsforscher mit Interesse an digitalem Wandel und als Mitglied des ZDF Fernsehrats teil. Im folgenden eine kurze Dokumentation meiner Aktivitäten in drei sehr intensiven, wie immer bei der re:publica auch sehr bereichernden Tagen:

Continue reading “Re:publica 2018 im Rückblick: Digital-öffentliche Räume und Güter”

Vortrag und Diskussion im Spielraum Innsbruck: »Open Source und D.I.Y.«

Am Sonntag, 6. Mai 2o18, findet um 18 Uhr im Spielraum Innsbruck (Franz-Fischer-Straße 12) eine Diskussionsveranstaltung in der Reihe “Wie Wir Leben Wollen” zum Thema “Open Source und D.I.Y. – Wege zu einer demokratischen Technisierung” statt. Aus der Ankündigung:

Die Potentiale der rasant fortschreitenden Technisierung sind scheinbar grenzenlos und betreffen nahezu alle Facetten unserer Gesellschaft. Doch so verlockend sie auch sein mögen, so schwierig ist es auch, die damit einhergehenden Gefahren abzuschätzen. So scheint technologische Entwicklung etwa untrennbar mit finanziellen Mitteln verbunden und zahlreiche Beispiele wie Google zeugen von bedrohlich wachsenden Monopolstellungen. Bietet die Open Source Community eine mögliche Antwort auf solche Entwicklungen und kann sie zu einer Demokratisierung in der Technologie beitragen? Kann der D.I.Y. (Do it yourself) Ansatz ein Gegengewicht zu drohender Entfremdung und Abhängigkeit darstellen?

Ich darf die Diskussion mit einem kurzen Impuls zum Thema “Open Source und digitale Offenheit” eröffnen und diese dann gemeinsam mit Rocío Cachada Dibuja (Institut für Medien, Kommunikation und Gesellschaft, Universität Innsbruck) und Ulrich Metschl (Institut für Philosophie, Universität Innsbruck) fortführen.

Die von der Stadt Innsbruck geförderte Veranstaltung wird in Kooperation von Spielraum für Alle, FabLab Innsbruck, Arbeitskreis Wissenschaft und Verantwortlichkeit und FREIRAD organisiert.