Vortragsvideo: »Kopieren. Remixen. Teilen. OER in digitaler Hochschullehre«

Ende November durfte ich anlässlich der Preisverleihung des e-Learning Champion “eLCH 2017” an der Universität Graz einen Gastvortrag zum Thema »Kopieren. Remixen. Teilen. Open Educational Resources als Praxis digitaler Hochschullehre« halten. Offenheit von Lehr- und Lernunterlagen (Open Educational Resources, OER) waren das Überthema des Wettbewerbs.

Seit kurzem ist jetzt eine Aufzeichnung des Vortrags bei YouTube verfügbar:

Die Folien zum Vortrag finden sich bei SlideshareContinue reading “Vortragsvideo: »Kopieren. Remixen. Teilen. OER in digitaler Hochschullehre«”

Neue Studie: »Mögliche Wege zum Schulbuch als Open Educational Resources«

Ausschnitt des Studiencovers von Daniela Gnad, Salzburg Research Forschungsgesellschaft m.b.H., unter Verwendung einer Abwandlung des OER Global Logos von Jonathas Mello (CC-BY 3.0)

Im Rahmen der „Schulbuchaktion“ werden in Österreich seit 1972 Schülerinnen und Schüler unentgeltlich mit Schulbüchern versorgt. Pro Schuljahr werden auf diesem Wege mehr als 100 Millionen Euro für über 8 Millionen Schulbücher verausgabt.

Kein Kriterium für diese substantielle öffentliche Investition sind bislang jedoch offene Lizenzen, die im Zeitverlauf zu einem kontinuierlich wachsenden Bestand an frei zugänglichen Lernunterlagen führen würden. Um die Möglichkeiten für eine Öffnung der Schulbuchaktion für offene Lehr- und Lernunterlagen (Open Educational Resources, OER) näher zu untersuchen, wurde deshalb Salzburg Research vom Bildungsministerium mit der Erstellung einer Machbarkeitsstudie beauftragt. Die von Sandra Schön, Katharina Kreissl, Martin Ebner und mir verfasste Studie ist seit kurzem auch offiziell auf der Webseite des Bildungsministeriums unter Creative-Commons-Lizenz zugänglich (PDF der Studie).

Neue Studie: Perspektiven für Open Educational Resources in Nordrhein-Westfalen

Innerhalb der bestehenden Rahmenbedingungen verstärkt die zunehmende Digitalisierung von Lehrmaterial zwei bestehende Probleme an Schulen: Zum einen gefährdet die Verbreitung von minderwertigen oder tendenziösen aber kostenfreien Onlinematerialien das Neutralitätsgebot der schulischen Lehre. Zum anderen bewegen sich LehrerInnen und SchülerInnen im alltäglichen Umgang mit Material mehr und mehr in urheberrechtlichen Graubereichen. In einer kürzlich veröffentlichten Studie (PDF, PDF-Kurzfassung) für das Forschungsinstitut für Gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW) habe ich gemeinsam mit Leonhard Dobusch Vorschläge dazu entwickelt, wie beide Probleme durch eine Öffnung der Lernmittelfinanzierung für Open Educational Resources adressiert werden können.

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The Simulacrum of Massive Open Online Courses representing Open Educational Resources

This research essay is authored by Isabella Winkler, student in the master program Business Education at Universität Innsbruck and participant in the 2017 edition of the course “Open Organizations and Organizing Openness“.

(Foto: Pete, CC-BY 2.0)

Globalization and digitalization are keywords which characterize today’s society. The process of digitalization and dissemination of data has already found its way into education. It is one of the biggest concerns when talking about modernizations in educational systems (Dobusch & Heimstädt, 2016). One primary goal of recent education is to make knowledge accessible anywhere, anytime and for anyone. As a result education becomes egalitarian and contributes to the public’s welfare. In his educational ideal Humboldt already registered that it is the state’s duty to make knowledge available for everyone even for the poorest (Gaisbauer, Kaperer, Koch & Sedmak, 2013). Going one step further beyond open access for everybody the UNESCO has come up with the conception of Open Educational Resources (OER). “OER are teaching, learning, and research resources that reside in the public domain or have been released under an intellectual property license that permits their free use or re-purposing by others.” (Atkins, Brown & Hammond, 2007, p. 4).

What also came along with this Open Education Movement were Massive Open Online Courses (MOOCs) in the segment of higher education. Since 2008 these educational opportunities offered by universities and commercial organizations have shaped the educational infrastructure. The number of MOOCs has rapidly grown in the last ten years because educational institutions have to fulfill the needs of potential students and to meet the requirements of the fast changing educational market towards learner-centered and individualized learning methods. MOOCs are online courses which provide each person free access to university level education without paying a fee and without the need to fulfill certain admission requirements (Yuan & Powell, 2013). Though, at this point it raises the question: To what extent does the ‘Open’ in Massive Open Online Courses correspond to the ‘Open’ in Open Educational Resources or do MOOCs not overcome the hurdle of providing only Open Access instead of Open Education? Continue reading “The Simulacrum of Massive Open Online Courses representing Open Educational Resources”

Video, Manuskript und Slides der Antrittsvorlesung von Leonhard Dobusch zur “Organisation der Digitalität”

Mittlerweile sind die Videoaufzeichnung, Slides sowie die Manuskriptfassung der Antrittsvorlesung von Leonhard Dobusch online verfügbar:

Das Manuskript der Vorlesung findet sich in einem Beitrag bei netzpolitik.org.

‘Forum Wissenschaft’: »Erst Offenheit gibt digitaler Bildung Richtung«

cover-forum-wissenschaftGemeinsam mit Maximilian Heimstädt durfte ich noch im alten Jahr einen Beitrag für die aktuelle Ausgabe von “Forum Wissenschaft”, der Zeitschrift des Bunds demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (BdWi) zum Thema digitale Bildung beisteuern. Der Lead-Text stammt zwar nicht von uns, trifft aber ziemlich gut, worum es uns in dem Beitrag geht:

Digitalisierung im Bildungsbereich gehört zu den meistdiskutierten Fragen, wenn es um Modernisierungen im Bildungswesen geht. Im Fokus der öffentlichen Debatte steht dabei vor allem eine umfassende Verbesserung der technologischen Ausstattung von Schulen. Doch der alleinige Blick auf den technischen Fortschritt ist unzureichend. Vielmehr kommt es auf offenen Zugang und freie Verfügbarkeit an, wie Leonhard Dobusch und Maximilian Heimstädt erläutern.

Leider ist Forum Wissenschaft selbst nicht offen zugänglich bzw. (noch) keine Open-Access-Zeitschrift. Mit Zustimmung der Redaktion – und dem Thema entsprechend – dürfen wir den Beitrag hier als PDF im Volltext unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung (CC-BY) zugänglich machen.