New Paper: »The Structural Transformation of the Scientific Public Sphere: Constitution and consequences of the path towards Open Access«

The key argument of the paper as a meme

I am happy to share an English version of the Leviathan article published by Maximilian Heimstädt and myself on the preconditions and pitfalls of the path towards Open Access publishing as a Weizenbaum working paper entitled “The Structural Transformation of the Scientific Public Sphere: Constitution and consequences of the path towards Open Access”. The abstract reads as follows:

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Neuer Artikel in Leviathan: “Strukturwandel der wissenschaftlichen Öffentlichkeit: Konstitution und Konsequenzen des Open-Access-Pfades”

Gemeinsam mit Maximilian Heimstädt durfte ich einen Beitrag zum brandneuen Leviathan-Sonderband “Ein neuer Strukturwandel der Öffentlichkeit?” beisteuern. In unserem Beitrag analysieren wir “Konstitution und Konsequenzen des Open-Access-Pfades” als einen zentralen Prozess im “Strukturwandel der wissenschaftlichen Öffentlichkeit”.

Unsere zentrale These: Erst neue und teilweise illegale Akteure wie Schattenbibliotheken (z.B. Sci-Hub) und Preprint-Server haben es ermöglicht, die Pfadabhängigkeit des wissenschaftlichen Publikationsmarkts zu brechen und auf breiter Front (z.B. Projekt DEAL) Open-Access-Ansätzen zu forcieren. Nur weil Wissenschaftler:innen trotz der Kündigung von Rahmenverträgen mit #Elsevier & Co weiterhin einfachen Zugang zu wissenschaftlicher Literatur hatten, konnten Unis und andere Forschungseinrichtungen auch längerfristig so einen vertragslosen Zustand durchhalten.

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Interview mit Deutschlandfunk Kultur zu »Deutschland vs. Elsevier«

Lesesaal der Universitätsbibliothek der Universität Innsbruck (via)

Ein Bereich, in dem Fragen organisationaler Offenheit bereits seit längerem intensiv diskutiert werden, ist die Wissenschaft selbst: warum sind öffentlich-finanzierte und von großteils öffentlich-finanzierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern begutachtete Forschungsbeiträge nicht weltweit offen zugänglich?

Ein Ansatz, um größere Offenheit zu ermöglichen, sind kollektive Verträge zwischen Wissenschaftseinrichtungen und Wissenschaftsverlagen, die nicht nur den Zugang zu Zeitschriften sondern auch die Veröffentlichung von Beiträgen der AutorInnen ebendieser Einrichtungen umfassen. In Österreich gibt es beispielsweise eine derartige Vereinbarung zwischen dem Verlag SpringerNature und österreichischen Universitäten. In den Niederlanden gibt es noch weitreichendere Vereinbarungen mit allen großen Verlagen. Über die Verhandlungen auch in Deutschland zu einer umfassenden Open-Access-Vereinbarung zu kommen, habe ich kürzlich mit Deutschlandfunk Kultur gesprochen, das Interview (MP3) und Auszüge davon in Artikelform sind auch online verfügbar. Aus der Einleitung: Continue reading “Interview mit Deutschlandfunk Kultur zu »Deutschland vs. Elsevier«”