Neuer zfo-Artikel: »Fehlschläge offen Einräumen: Über das Nachleben gescheiterter Startups«

(Bild wurde mit Hilfe der AI-Bildgenerierungssoftware DALL·E 2 erstellt, der Schriftzug händisch eingefügt.)

Auf Basis unseres bei Long Range Planning erschienen Beitrags “Open about organizational failure: A communication perspective on postmortem impression management” haben Nils Köster, Erik Schäfer, Christoph Seckler und ich für die transferorientierte zfo – Zeitschrift Führung + Organisation eine deutsche Fassung mit stärkerem Fokus auf Ableitungen für unternehmerische Praxis verfasst:

  • Offen über eine gescheiterte Unternehmensgründung zu kommunizieren bietet die Chance für ein (Re-)Framing der Unternehmensgeschichte – auch nach der formalen Beendigung der Geschäftstätigkeit. Die Unternehmensgeschichte kann noch lange darüber hinaus fortgeschrieben werden.
  • Über das eigene unternehmerische Scheitern kann in verschiedenen Subgenres berichtet werden. Die Subgenres bieten jeweils unterschiedliche Chancen für das Impression Management.
  • In ihren Post-mortem-Statements sollten die Gründer:innen darauf achten, dass das Genre und die Impression-Management-Strategie zusammenpassen.
  • Das Leben nach dem formalen Tod einer Organisation währt so lange, wie die Folgekommunikation andauert. Gründer:innen, die an einem langen Nachleben ihrer Organisation interessiert sind, sollten daher dafür sorgen, dass die digitalen Statements möglichst lange im Internet zu finden sind. Suchmaschinenoptimierte, persönliche Blogs scheinen ein geeigneter Ort dafür zu sein – solange die Domain nicht aufgegeben wird.

Hier entlang zum Volltext des Beitrags “Fehlschläge offen einräumen: Über das Nachleben gescheiterter Startups”.

Looking back on the Academy of Management Annual Meeting 2016 in Anaheim, California

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Enjoying California’s most healthy food together with Max Heimstädt (FU Berlin) and Katharina Kreissl (University of Vienna)

After Disneyworld Orlando in 2013, this year’s Academy of Management Annual meeting was again in a Disney resort, only this time in Anaheim, California. A lot happened during five days packed with workshops, meetings, presentations and, of course, receptions at the world’s largest gathering of management and organization scholars. What follows is a short list of my personal highlights at this year’s meeting:

  • I presented the paper on “Communicating Corporate Afterlife: Post-mortem Statements of Failed Startups”, co-authored with my former FU-Berlin-colleagues Nils Köster and Erik Schäfer. (see Pecha-Kucha-style slides below; in case you’re interested in the draft paper, just send me an email)

  • AOM2016-0I was honored to contribute to the first edition of the Strategizing Activities and Practices (SAP) Interest Group’s “Doctoral & Early Career Program” in a Professional Development Workshop on post-PhD career strategies.
  • I was honored to receive one of several “Outstanding Reviewer” Awards of the SAP Interest Group.
  • As one of the co-founders of the recently launched “Open Strategy Network“, I made sure some merchandise was made available to fellow strategy researchers.

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