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Ali Aslan Gümüsay, Head of the Innovation & Entrepreneurship Research Group at the Humboldt Institute for Internet and Society (HIIG) and Postdoctoral Researcher at the University of Hamburg, is among the contributors to the collaborative open course “Organizing in Times of Crisis”. Together, we have published a brief reflection piece on organizational coping-strategies with the Corona crisis from reactive to proactive:
Wie kaum je zuvor, leben wir im Moment. Jede tagtägliche Veränderung hat gravierende und weitreichende Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft. Gebannt blicken wir auf Entwicklungen der Zahlen von Neu-Infektionen, wirtschaftliche Auswirkungen und tief greifende Eingriffe in das persönliche Leben. […] Doch welche weiteren Veränderungen in Zusammenarbeit, Management und Technologie haben nun langfristige Auswirkungen?
Die Veranstaltung findet ohne Publikum aber live im Internet statt, Zugangsdaten werden nach der Anmeldung zeitgerecht übermittelt.
Every summer term I offer the master-level elective module “Current Issues in Theory and Practice of Organizations”. Last year I focused on “Open Organizations and Organizing Openness” with a wiki-based flipped-classroom approach (check out the open access course wiki). In 2020, however, there is no issue more current than the ongoing coronavirus pandemic. As result, I teamed up with Elke Schüßler (University of Linz) to design a collaborative open course on “Organizing in Times of Crisis: The Case of Covid-19”. From the course description:
The worldwide spread of the Covid19 virus poses a grand social challenge. Seriously threatening the health of the world’s population and accompanied by huge social and economic disruption, it is one of the largest immediate crises for Western societies since World War II and a humanitarian disaster for humankind around the world. Drawing on classic and contemporary organization theory, this course aims to illuminate many pressing questions surrounding the pandemic, such as how supply chains can be organized to ensure adequate supplies of health material, the strengths and difficulties of open science approaches to the development of a vaccine or capabilities of different forms of organization and coordination to quickly and adequately respond in times of crisis.
The journal Nature is not the usual outlet for organization studies scholars. Nevertheless, Maximilian Heimstädt, Katja Mayer, Tony Ross-Hellauer and myself submitted a short piece to Nature’s “Correspondence” section in response to an article trying to define predatory journals. 35 Authors led by Agnes Grudniewicz had developed such a definition but suggested leaving quality of peer review out of it:
Most controversially, we omitted quality of peer review, even though negligent peer review is often a prominent feature of predatory journals. We are not saying that peer review is unimportant, only that it is currently impossible to assess.
In our response, we argue that there is no point in any definition of predatory journals that leaves peer review quality out:
If misuse of the peer-review label is not included in the definition of predatory journals, it could strengthen rather than weaken them. Formal listings of those journals might shrink under such a definition: many journals would be removed because their questionable peer-review procedures have escaped scrutiny and they seem otherwise respectable. They could then become attractive outlets to potential authors.
Tim Pritlove ist seit ein – wenn nicht der – deutscher Podcast-Pionier, für den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gestaltet er mit Forschergeist einen der meistgehörten deutschsprachigen Wissenschaftspodcasts. Umso mehr hat es mich gefreut, dass ich mit ihm in Folge 77 knapp 2,5 stunden zum Thema “Organisationsforschung” plaudern durfte.
Alle Folgen stehen unter einer freien Lizenz und sind in verschiedenen freien Audioformaten zum Download verfügbar: die aktuelle Folge zum Beispiel als MP3 (121MB) und Ogg Vorbis (119MB).
Andrea Bührmann (Universität Göttingen), Laura Dobusch (Radboud University Nijmegen) und Ines Weller (Universität Bremen) bitten um Einreichungen für ein Sonderheft in der Zeitschrift für Diversitätsforschung und -management zum Thema “Klimakrise, Diversität und Ungleichheitsverhältnisse: Aktuelle Wechselwirkungen und Transformationen” (PDF des Call for Papers). Auszug daraus:
Zusammengenommen zeigen diese Entwicklungen eindrücklich, dass mit der gesellschaftlichen Adressierung der Klimakrise und damit einhergehenden Handlungsstrategien gleichzeitig und unseres Erachtens untrennbar auch Diversitäts- und Ungleichheitsverhältnisse mitverhandelt werden, die allerdings nicht zwangsläufig in deren Polarisierung und Verschärfung münden müssen. Vor diesem Hintergrund lädt dieses Heft zu Beiträgen ein, die sich mit dem Zusammenhang von Klimawandel, Differenz(polarisierung) und Un-/Gleichheitsfolgen beschäftigen. Ein besonderer – aber nicht ausschließlicher – Fokus liegt dabei auf empirischen wie theoretischen Arbeiten, die Deutschland, Österreich und die Schweiz in den Blick und die Pflicht nehmen.
Die Frist zur Einreichung für wissenschaftliche Vollbeiträge zu diesem Themenschwerpunkt ist der 01.07.2020. Forschungsskizzen und Positionen sowie Praxisbeiträge können bis 01.09.2020 eingereicht werden. Nachfragen richten Sie bitte vorab an l.dobusch[a]ru.nl.
Am 6. Februar 2020 darf ich ab 18 Uhr mit Kollegin Silke Meyer vom vom Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie der Universität Innsbruck im Rahmen der Reihe “Schönheit vor Weisheit” im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum (Museumstraße 15, 6020 Innsbruck) diskutieren. Aus der Ankündigung der Veranstaltung:
Ende September wurde die Sonderausstellung „Schönheit vor Weisheit. Das Wissen der Kunst und die Kunst der Wissenschaft“ anlässlich des 350-jährigen Jubiläums der Universität Innsbruck in Kooperation mit den Tiroler Landesmuseen eröffnet. Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet. Ein besonderes Highlight ist die Reihe „WissenschaftlerInnen im Gespräch“. Markus Sommersacher führt mit zwei WissenschaftlerInnen in lockerer Atmosphäre ein Gespräch über Werdegang, Motivation und mögliche Parallelen bzw. Gegensätze in ihren unterschiedlichen Forschungsdisziplinen.
Kommenden Dienstag, 3. Dezember 2020, habe ich die große Ehre die 60. Innsbrucker Gender Lecture bestreiten zu dürfen (PDF des Plakats). Im Seminarraum VI (Theologie), Karl-Rahner-Platz 3/1. Stock, Raum-Nr. 102 wird es dabei um das Thema “Offenheit als Organisationsprinzip: Offen für Diversität oder Exklusion durch Offenheit?” gehen. Hier der Abstract:
Organisationale Offenheit, unterstützt durch digitale Technologien, erfreut sich in immer mehr Feldern wachsender Beliebtheit. Nicht nur im Bereich unternehmerischer F&E („Open Innovation“) sondern auch zur Strategiefindung („Open Strategy“), im öffentlichen Sektor („Open Government“) oder in der Wis- senschaft („Open Science“) wird mit einem Mehr an Offenheit das Versprechen von erhöhter Transparenz und Inklusion verbunden. Gleichzeitig zeigen Untersuchungen von radikal offenen Organisationsformen wie der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia, dass Offenheit keineswegs automatisch mit mehr Diversität einhergeht. Vielmehr stellt sich die Frage, inwieweit bestimmte Formen von Offenheit sogar bestimmte Gruppen von Menschen besonders exkludieren.
Am 20. November 2019 lud die Bibliothek der Universität Innsbruck bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr zur “Langen Nacht des Schreibens”. Ich durfte dabei einen Vortrag halten zum Thema “Warum sich Bloggen lohnt” – für WissenschaftlerInnen genauso wie für Studierende, zum Beispiel anlässlich ihrer Bachelor- oder Masterarbeit.
Angesichts des Themas ist es natürlich eine Selbstverständlichkeit, zumindest die Slides ebenfalls zu verbloggen und damit dem Titel des Vortrags auch praktisch zu entsprechen.
Am Panel bei den #MTM19 mit Mackenzie Nelson (Algorithm Watch), Stefan Primbs (Bayrischer Rundfunk), Jan-Hendrik Passoth (TU München), Annika Sehl (Universität der Bundeswehr München) und Moderatorin Pauline Tillmann (Deine Korrespondentin); (Foto: Medientage München)