In den letzten Jahren habe ich auf der spannendsten Digitalkonferenz Europas, der re:publica in Berlin, über Medienwandel im Allgemeinen und die digitale Transformation öffentlich-rechtlicher Medien im Besonderen gesprochen. Auch dieses Jahr habe ich gemeinsam mit NDR-Rundfunkrätin Beate Bäumer ein Meetup für “Öffentlich-Rechtliche auf der re:publica” moderiert, wobei der Fokus darauf lag, “Was Aufsichtsgremien jetzt lernen müssen. Erfahrungen und Tipps.”

Mein Hauptvortrag widmete sich jedoch jenem Thema, das mich im letzten Jahr mit Sicherheit am meisten beschäftigt hat: der Analyse und Erklärung des finanzialisierten Geschäftsmodells von René Benkos Signa-Gruppe.

Unter dem Titel “Boom, Bust und Benko: Was kümmert uns die Millionenpleite?” habe ich mich an einer ersten Antwort auf Fragen wie diese hier versucht:
- Wie schaffte es Réne Benko binnen weniger Jahre vom Schulabbrecher zum Immobilien-Milliardär
- Warum ist sein Immo-Imperium kollabiert?
- Wer zahlt die Zeche?
- Und: welche Lehren sollten wir aus dem Fall ziehen?
Das Video sowie die Slides (~60MB) sind online verfügbar.

Gleich am ersten re:publica-Tag durfte ich außerdem gemeinsam mit Ali Aslan Gümüsay (LMU München), Laura Marie Edinger-Schons (Uni Hamburg) und Maja Göpel (Leuphana Universität Lüneburg) ein Panel zu “Engaged scholarship: Academics that care enough to take a stance” bestreiten.

Ebenfalls am ersten Tag traf ich schließlich den US-Historiker und Philantropen (als Mitgründer des Arcadia Fund) Peter Baldwin zu einem Fireside Chat über “Public Domain in the Digital Age: a Paradox.”

One thought on “Re:publica 2024: Von »Engaged Scholarship« zum Vortrag über »Boom, Bust & Benko«”